Michael Praetorius ist Publizist und Medienberater. Beruflich entwickelt er Online-Strategien und konzipiert Anwendungen und Inhalte für das Web. Zu seinen Auftraggebern gehören Radio- und Fernsehsender, Videospielepublisher und Agenturen. Michael Praetorius ist zudem langjähriger TV- und Hörfunkjournalist und Dozent für Journalismus, Medienmanagement und Social Media. Privat agiert er als Video-Blogger und produziert den Münchner Medien-Talk Isarrunde.
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Was mir privat vor die Linse kommt, und worüber ich gerne blogge.
Eine Video-Gesprächsrunde Münchner Medienschaffender über den Einfluss digitaler Entwicklungen
In Berlin ist die Re:Publica zu Ende gegangen. Für mich war es eine wahre Horizonterweiterung und nicht nur das erwartete Klassentreffen der internationalen Social Media Szene. Andreas Garbe, Redakteur der Sendung Neues auf 3sat nutzte die Re:publica, um mir Alvar Freude, Kathrin Passig, Alexander Franz Köllner und mir über das Social Web und die Kultur darin zu sprechen. Von der TV-Ausstrahlung gibt es auch ein Video hier online.
Eine Story oder Berichterstattung galt mit ihrem Erscheinen als fertig. Sie war im Kasten, abgeliefert und gedruckt oder ausgestrahlt. Reaktionen von Zuschauern und Lesen kamen zu spät. So hat Journalismus bisher funktioniert. Doch das ist vorbei. Das Wort Publizieren muss wahrscheinlich neu definiert werden.
Das iPad ist auf dem Markt. Für Zeitschriftenverleger ist dies eine große Chance, neue Kraft zu schöpfen. Ja, es wird dauern, bis Geräte wie das iPad und dessen Trittbrettfahrer-Hardware den Massenmarkt erschlossen haben, aber das Video in diesem Blogpost sollte Euch Hoffnung machen, künfttig auch weiterhin mit Verlagshinhalen Geld zu verdienen, wie dies noch vor der populären Erschließung des Internets der Fall war. Menschen haben noch nie für Inhalte bezahlt, sondern nur für die Verpackung und die Bequemlichkeit, diese leicht konsumieren zu können.
Eine gedruckte Zeitung ist ein tolles mobiles Device. Doch das bessere ist der Feind des guten. Das Internet ist besser als die gedruckte Zeitung und das iPad bietet die Chance, die beste Zeitungen und Zeitschrifen der Zukunft entwickeln zu können. Schließt die Druckerein, schult die Drucker zu App-Entwicklern um und nehmt das Heft in die Hand!
Der Münchner Blogger Richard Gutjahr hat es geschafft. Das erste iPad geht nach München. Richard Gutjahr stand als erster in der Schlange vor dem Apple Store in der 5th Avenue in New York. Die Aktion war lange vorbereitet und konnte dem TV-Journalisten zum internationelen Internet-Celebrity verhelfen. TV-Team aus aller Welt begleiten Richard Gutjahr bei seiner Anstell-Aktion.
Diese Videos wurden millionenmal gesehen und haben YouTube Nutzer zu Instant Internet Celebreties werden lassen. Hier ein kleiner Hintergrundbericht zu den Stars von YouTube.
Die Bastelplattform Etsy.com ist ein Beweis, wie massenhafte Nischenmärkte funktionieren können. Das New Yorker Unternehmen eröffnet in Berlin gerade ein Europa-Office. Zum Start habe ich mich mit Matt Stinchcomb getroffen. Matt arbeitete bisher in New York für Etsy als VP Community. Im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen spielt das Community-Management bei Etsy eine zentrale Rolle, das sich direkt auf die Umsätze der Plattform auswirkt.