Wer braucht noch Online-Dating Plattformen?
Fotos und Namen sind im Web keine geschützte oder vertrauliche Information mehr. Menschen vernetzen sich in Freundesnetzwerken wie Facebook und zeigen dort nicht nur ihren vollständigen Namen und ihr Foto, sondern über den Grad ihrer Vernetzung auch etwas über ihr soziales Umfeld aus. In der Offline-Welt lernt man den Partner meist über Freunde auf Parties oder das soziale Umfeld kennen. Diese Funktion könne Dating-Plattformen nicht abbilden. Sie verlassen sich rein auf die Übereinstimmung des Profils mit wildfremden Menschen. Dabei läge in der Kombination beider Informationen die wahre Zukunft des Online-Dating.
Wäre mein persönliches Profil bei Facebook , durch einen Dating-Anbieter seriös via einer App geschützt, verfügbar, könnten Freundesfreunde und Bekannte auf zweiter oder dritter Kontaktebene mit mir flirten und mich näher Kennenlernen. Der geldwerte Vorteil wäre in diesem Fall aber nicht mehr der Blick auf das Foto, sondern der Zugriff auf die eigentliche Kernkompetenz der Dating-Plattform, die Vermittlung von Personen auf Basis ihres Persönlichkeitsprofils.
Anbieter von Datingplattformen könnten Facebook weitaus sinnvoller nutzen als dort mit Anzeigen Nutzer zu ihren Plattformen zu locken. In sozialen Netzen wie Facebook knüpfen Nutzer Kontakte innerhalt ihres sozialen Umfeldes - in Datingplattformen verbinden sich Nutzer aufgrund gemeinsamer Interessen und Lebensgewohnheiten. Die Kombination beider Informationen (soziales Umfeld, echter Freundeskreis + passender Typ, Interessen, Lebensgewohnheiten) wären eine spannenden Ansatz.
Anbieter von Datingplattformen könnten Facebook weitaus sinnvoller nutzen als dort mit Anzeigen Nutzer zu ihren Plattformen zu locken. In sozialen Netzen wie Facebook knüpfen Nutzer Kontakte innerhalt ihres sozialen Umfeldes - in Datingplattformen verbinden sich Nutzer aufgrund gemeinsamer Interessen und Lebensgewohnheiten. Die Kombination beider Informationen (soziales Umfeld, echter Freundeskreis + passender Typ, Interessen, Lebensgewohnheiten) wären eine spannenden Ansatz.
Dieser Blogpost ist allerdings nur eine Gedankenanstoß. Im Video oben ist die vollständige Diskussion zwischen Michael Reuter, Benedikt Köhler und mir, die wir neulich in unserem WebTV-Talk, der Münchner Isarrunde geführt haben. Ich bin natürlich auch auf Eure Meinung gespannt.

