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Barcamp in München: Wenn sich Blogger treffen...

Samstag, 11. Oktober 2008 von Michael Praetorius

In den Räumen von Sun Microsystems findet an diesem Wochenende das Barcamp München statt. Das Blogger-Treffen ist eine offene Konferenz ohne Themen und ohne festen Zeitplan. Blogger konnten sich im Vorfeld über die Community mixxt.de registrieren und Themen vorschlagen. Notiz von 12.31 Uhr: Heute vormittag kamen etwa 300 Leute zusammen und haben sich in Windeseile mit jeweils drei Tags vorgestellt. Wer wollte konnte bis vor einer Stunde eine Session vorschlagen. (z.B. Websites und Online-Angebote in China, Geld-Verdienen mit Blogs, Community-Management...). Das Interessante daran ist, dass jeder seine Erfahrungen kostenlos an andere Teilnehmer weitergibt. Vom Profi bis zum Anfänger scheint jeder dabei zu sein. In der ersten Session, die ich besuche geht es gerade um die Finanzierung von Blogs, wie können Blogger mit ihrer Website Geld verdienen. Mit im Raum sitzen die mir bekannten Blogger Alexander Wunschel und Oliver Gassner. 
Notiz 14:37 Uhr - Was ist relevant im Internet?
Ich komme vor lauter Zuhören gar nicht dazu, live mitzubloggen, was ich mir fast vorgenommen hatte. Eben ging es um die Relevanz von Blogs und Inhalten im Web und darum, wie man der Werbewirtschaft verlässliche Zahlen abliefert, wie relevant ihre Werbung im Social Web und in Communities gewirkt hat. Ich hätte zu diese Diskussion eine These von mir beizutragen:
Was ist relevant? Relevant war bisher, worüber Leitmedien berichtet haben. Journalisten hatten dabei die Auswahl der nachrichten-relevanten Themen getroffen. Dabei konnten sie aber nicht berücksichtigen, was ihre Leser persönlich interessiert. Das persönliche Interesse ist durch innere und äußere Einflüsse geprägt. Als besonders relevant und vertrauenswürdig sind auch Informationen von Freunden und Personen aus dem sozialen Umfeld.
  Notiz 16:14 Uhr - Podcasts mit Verlinkung Ich bin gerade aus der Session zum Thema Podcast herausgekommen. Der Referenz hatte die Idee, das XML-Standard-Format für Podcasts zu verändern, so das Autoren die Möglichkeiten hätten, direkt zu einer Tonkopf-Position innerhalb einer Audiofolge zur verlinken. Beim Videodienst Viddler geht dies zum Teil. Hier können Zeitpunkte kommentiert werden. Alexander Wunschel und ich fanden die Idee ganz gut, auf so eine Technologie zusetzen anstatt bei Apple anzurufen und den Jungs dort einen neuen Standard vorzuschlagen. 
Jetzt gehts um Community-Management. Eine Mitarbeitern von Lifestream.fm hat eine Latte von Logos an die Wand geworfen: Twitter, Friendfied, Hi5, LinkedIn.. Ich glaube, sie will Lifestream promoten. Bei diesem Dienst lässt sich sein digitales Leben in den verschiedensten Online-Communites als Feed zusammenfassen. Persönlich geht es ihr dabei, welchen Vorteil Unternehmen dabei haben: Brand Management bei Lifestream bedeutet für Sie "Market your brand", "Stay true" und "Inform".

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