Mein Highlight der re:publica 2012

Poetry Spam - noch nie war Spam so schön

Michael Praetorius 30.05.2012
Tags: republica
Spam-Mails wollen Viagra verkaufen, die geheimen Milliarden eines afrikanischen Moguls dem echten Erben anvertrauen, die richtige Krankenkasse vermitteln oder endlich zur richtigen Diät motivieren.

Es gibt kein Thema, zu dem es keinen Spam gibt, und bisher ist in den meisten Spam-Filtern übersehen worden, dass es sich bei Spam um eine eigene lyrische Gattung handelt.
Spam-Mails kommen in blumigen, manchmal auch recht sperrigen Formulierungen zu ihren Empfängern, und werden viel zu selten gelesen.

In unserer Poetry Spam-Session würdigen wir die schönsten Exemplare, die unsere Postfächer erreichten und huldigen dieser neuen Lyrikform.
Daneben gibt es noch eine kritische Analyse des Phänomens "Spam" sowie jede Menge Penis-Enlargement-Tipps von den vier Expertinnen.

Sprecherinnen: Sue Reindke, Inés Gutierrez aka Kaltmamsell, Carolin Buchheim, Maike Hank
Über den Autor:

Michael Praetorius

Michael Praetorius, geboren 1978 in München ist Publizist, Berater und Unternehmer. Er arbeitet als Head of Content bei der Starcom Mediavest Group / AKOM360 sowie als Geschäftsführer des Content Management System Herstellers NOEO.

Zu seinen Spezialgebieten gehören digitale Medienkonzepte und die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle. Zu seinen Auftraggebern gehören Verlage, Fernseh- und Radiosender, Videospielepublisher, Agenturen und Behörden. 

An der Bayerischen Akademie für Werbung ist Michael Praetorius Fachbeirat für Digital Media Management und Lehrgangsleiter für Digitalmarketing. Zudem ist Michael Praetorius langjähriger TV- und Hörfunkjournalist. Bei Antenne Bayern leitete Michael Praetorius die Online- und New Business-Abteilung und war als Chef vom Dienst und Sprecher in den Nachrichten zu hören.

Michael Praetorius bloggt auf dieser Website und moderiert mehrere YouTube Formate wie unter anderen die Münchner Isarrunde und die Kreativ Lounge des MIZ Babelsberg.

Trivia: Praetorius ist verwandt mit dem gleichnamigen Renaissance- und Barock-Komponisten, wenn auch leider selbst völlig unmusikalisch.


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