Das erste iPad geht nach Bayern

Der Münchner Blogger Richard Gutjahr hat es geschafft. Das erste iPad geht nach München. Richard Gutjahr stand als erster in der Schlange vor dem Apple Store in der 5th Avenue in New York. Die Aktion war lange vorbereitet und konnte dem TV-Journalisten zum internationelen Internet-Celebrity verhelfen. TV-Teams aus aller Welt begleiten Richard Gutjahr bei seiner Anstell-Aktion.

Der TV-Hype ist Richard Gutjahr gewiss!

Ferhsehteams haben sich um den Münchner Blogger und bekennenden Apple Fanboy gesammelt. Gutjahr, der selbst auch als Journalist für den Bayerischen Rundfunk tätig ist, schaffte es wirklich, der erste in der Schlange zu sein und konte als erster sein iPad aus dem Apple Store in New York mitnehmen.

Gutjahr hat die Profis vor dem Apple Store vertrieben

Auch in der Bloggosphäre hatte sich bereits herumgesprochen, dass der Münchner BR-Fernsehmoderator und leidenschaftlicher Apple-Fanboy ganz vorne ist. Gutjahr hatte sogar dem Profi-Schlangenansteller, Greg Packer, den Platz in der ersten Reihe streitig gemacht. Um Richard Gutjahr herum warteten bis zum Verkaufsstart noch einige andere Persönlichkeiten, so war Gutjahr auch bereits auf Ijustine gestoßen, die vom iPad-Start videobloggte.

Die Berichterstattung von Richard Gutjahr ließ sich ganz leicht in seinem YouTube-Kanal oder per Twitter verfolgen. Zudem sendete Gutjahr auch zwischenzeitlich immer wieder einen Videolifestream.

Richard Gutjahr hatte die Story übrigens zusammen mit Appstory.TV (Eine Produktion von Richard Gutjahr, Kira Song und Isarrunden-Teilnehmer Michael Reuter) von langer Hand geplant und bereits vor seinem Abflug nach New York an die Süddeutsche Zeitung verkauft. So konnte man das offizielle Unboxing-Video des allerersten iPads aus New York auch auf Video bei der Süddeutschen sehen. Auch die Münchner Abendzeitung war offenbar involviert und konnte nun in ihrer ersten Ausgabe nach dem iPad-Day darüber berichten. 

Online-Journalismus für das Echtzeitweb oder narzistische Selbstinzenierung?

Während des Hypes um den Kauf des ersten iPads wurde Kritik laut, Richard Gutjahr betreibe hier nicht Online-Journalismus, sondern pure Selbstinzenierung. Ein Journalist müsse neutral über so ein Ereignis berichten können, so die Kritik einiger Leser. Ich sehe dies als langjähriger Radiojournalist und Dozent für Live-Reportagen beim Münchner Aus- und Fortbildungskanl in München jedoch anders.

Richard Gutjahr hat sich perfekt als embedded Journalist in das Geschehen integriert. Er hat offen kommuniziert, dass er ein großer Fan des iPads und des Apple Konzern ist. Er hat nie den Anspruch einer neutralen Berichterstattung erhoben, sondern wollte mit seiner Live-Reportage das Gefühl vermitteln, was es bedeutet, in der Schlange für ein iPad anzustehen. Auch ein Fussballkommentator bei einem Bayerischen Radiosender darf für seine Mannschaft Partei ergreifen, wenn er nicht völlig isoliert von seiner Hörerschaft berichten möchte.

Dennoch möchte ich Richard Gutjahr ganz herzlich in die Münchner WebTV Sendung Isarrunde einladen, wo wir dies in einer Diskussion gerne weiter klären können.

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